Der Kanurennsport ist seit 1936 eine olympische Sportart. Diese dynamische Sportart wird in zwei verschiedenen Bootsgattungen, Kajak und Kanadier, betrieben. Der Kajak wird sitzend mit einem Doppelpaddel fortbewegt und der Kanadier kniend mit einem Stechpaddel.
Der Kajak wird in drei Bootsklassen, dem Einer-Kajak, Zweier-Kajak und Vierer-Kajak gefahren. Der Kanadier wird ebenfalls in den drei Bootsklassen Einer, Zweier und Vierer gefahren. Außerdem wird national noch der Achterkanadier gefahren. Die Baubestimmungen sind in den Wettkampfbestimmungen des Deutschen-Kanu-Verbandes gestgelegt.
Die Kanuwettkämpfe werden auf stehendem und geradem Gewässer über 200 m, 500 m, 1.000m, 2.000m und bis zu 6000 m ausgetragen. Sie werden in unterschiedlichen Altersklassen ab 10 Jahren bis zu über 60 Jahren ausgetragen. National werden jedes Jahr Deutsche Meisterschaften, vier Gruppenmeisterschaften (Nord/Süd/Ost/West), neunzehn Landesmeisterschaften und weitere regionale Meisterschaften ausgetragen. Außerdem werden in den neunzehn Landesverbänden noch viele Einladungsregatten veranstaltet.
International werden olympische Wettbewerbe, Welt- und Europameisterschaften, kontinentale Meisterschaften und World-Cup-Regatten ausgetragen.
Alle nationalen Wettkämpfe werden auf Grundlage eines festen Regelwerkes, den Wettkampfbestimmungen des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV), durchgeführt. Wichtiger Bestandteil dieses Regelwerkes sind u.a. die Anti-Doping-Bestimmungen. Die internationalen Kanuwettkämpfe werden auf Basis der Wettkampfbestimmungen des Internationalen Kanu-Verbandes (ICF) durchgeführt.




